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Herzass-ratiopharm 50 mg Tabletten 100 St

  • Reduziert Herzinfarkt-Risiko
  • Verbessert Blutzirkulation
  • Verringert Blutgerinnselbildung
Hersteller: ratiopharm GmbH
PZN: 04562798
Menge: 100 St
AVP² 3,72 €
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Anwendung und Wirkung von HERZASS-ratiopharm 50 mg Tabletten

1. Informationen über "HERZASS-ratiopharm 50 mg Tabletten"

HERZASS-ratiopharm 50 mg Tabletten sind ein Arzneimittel, das hauptsächlich zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen eingesetzt wird. Es wird zur Hemmung der Blutplättchenaggregation verwendet, was bedeutet, dass es die Verklumpung von Blutplättchen verhindert und somit die Bildung von Blutgerinnseln (Thrombosen) reduziert. Dies ist besonders wichtig für Patienten, die ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkte oder Schlaganfälle haben.

2. Beschreibung der zu behandelnden Beschwerden

Die Tabletten werden zur Prophylaxe von thromboembolischen Ereignissen, wie Herzinfarkt und Schlaganfall, eingesetzt. Sie sind auch indiziert für Patienten, die bereits ein solches Ereignis erlitten haben und das Risiko einer Wiederholung minimieren möchten. Darüber hinaus können sie bei instabiler Angina Pectoris, nach Operationen oder Eingriffen an den Blutgefäßen und bei peripherer arterieller Verschlusskrankheit verwendet werden.

3. Wirkstoffe mit Mengenangabe und deren Funktion

Jede Tablette von HERZASS-ratiopharm enthält 50 mg des Wirkstoffs Acetylsalicylsäure (ASS). Acetylsalicylsäure gehört zur Gruppe der nichtsteroidalen Antiphlogistika (NSAIDs) und wirkt durch irreversible Hemmung des Enzyms Cyclooxygenase. Dies führt zu einer verminderten Produktion von Thromboxan A2, einer Substanz, die für die Aggregation von Blutplättchen und die Verengung von Blutgefäßen verantwortlich ist. Durch die Hemmung dieser Substanz trägt ASS zur Verringerung der Blutgerinnung und zur Erweiterung der Blutgefäße bei, was das Risiko von Blutgerinnseln reduziert.

4. Anwendung von "HERZASS-ratiopharm 50 mg Tabletten"

Die Anwendung von HERZASS-ratiopharm sollte immer gemäß den Anweisungen eines Arztes erfolgen. Die übliche Dosierung zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen liegt bei einer Tablette täglich. Die Tabletten sollten mit ausreichend Flüssigkeit eingenommen werden, vorzugsweise nach den Mahlzeiten, um die Verträglichkeit für den Magen zu verbessern. Es ist wichtig, dass Patienten die Einnahme nicht plötzlich abbrechen, da dies das Risiko für thromboembolische Ereignisse erhöhen kann.

5. Wichtige Hinweise

Vor der Einnahme von HERZASS-ratiopharm ist es wichtig, dass Patienten ihren Arzt über alle bestehenden Erkrankungen, Allergien und aktuell eingenommenen Medikamente informieren. Acetylsalicylsäure kann Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten haben und ist nicht für jeden Patienten geeignet. Insbesondere bei Personen mit Magen-Darm-Geschwüren, Blutgerinnungsstörungen oder Asthma bronchiale sollte die Anwendung nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung erfolgen. Schwangere und stillende Frauen sollten das Medikament nur nach Rücksprache mit ihrem Arzt einnehmen. Bei längerfristiger Anwendung oder höheren Dosen ist das Risiko für Nebenwirkungen wie Magen-Darm-Blutungen erhöht.

Details
PZN04562798
Anbieterratiopharm GmbH
Packungsgröße100 St
PackungsnormN3
DarreichungsformTabletten
ProduktnameHerzASS-ratiopharm 50mg
Monopräparatja
WirksubstanzAcetylsalicylsäure
Rezeptpflichtignein
Apothekenpflichtigja
Häufige Fragen / FAQ´s

Was ist HERZASS-ratiopharm 50 mg und wofür wird es angewendet?

HERZASS-ratiopharm 50 mg ist ein Arzneimittel, das Acetylsalicylsäure enthält und zur Hemmung der Blutplättchenaggregation eingesetzt wird. Es wird häufig zur Vorbeugung von Herzinfarkten oder Schlaganfällen bei Patienten mit entsprechenden Risikofaktoren verschrieben.

Bitte lesen Sie vor der Einnahme/Anwendung sorgfältig die jeweils aktuelle Packungsbeilage.

Beantwortet durch das Experten-Team von pharmaphant.de - apotheke, so individuell wie ich.

Wie werden HERZASS-ratiopharm 50 mg Tabletten eingenommen?

Die Tabletten sollten nach Anweisung des Arztes eingenommen werden. In der Regel werden sie unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit, vorzugsweise einem Glas Wasser, eingenommen. Die Dosierung und Dauer der Anwendung sind individuell verschieden und sollten mit Ihrem Arzt besprochen werden.

Bitte lesen Sie vor der Einnahme/Anwendung sorgfältig die jeweils aktuelle Packungsbeilage.

Beantwortet durch das Experten-Team von pharmaphant.de - apotheke, so individuell wie ich.

Welche Nebenwirkungen können bei der Einnahme von HERZASS-ratiopharm 50 mg auftreten?

Mögliche Nebenwirkungen von HERZASS-ratiopharm 50 mg können unter anderem Magen-Darm-Beschwerden, wie Sodbrennen, Übelkeit, Erbrechen oder Magenschmerzen, sein. Auch allergische Reaktionen oder Blutungen können auftreten. Es ist wichtig, dass Sie sich bei Auftreten von Nebenwirkungen an Ihren Arzt wenden.

Bitte lesen Sie vor der Einnahme/Anwendung sorgfältig die jeweils aktuelle Packungsbeilage.

Beantwortet durch das Experten-Team von pharmaphant.de - apotheke, so individuell wie ich.

Dürfen HERZASS-ratiopharm 50 mg Tabletten während der Schwangerschaft eingenommen werden?

Die Einnahme von HERZASS-ratiopharm 50 mg während der Schwangerschaft sollte nur nach Rücksprache mit einem Arzt erfolgen. Insbesondere im letzten Drittel der Schwangerschaft ist von einer Einnahme abzuraten, da es das Risiko von Komplikationen für Mutter und Kind erhöhen kann.

Bitte lesen Sie vor der Einnahme/Anwendung sorgfältig die jeweils aktuelle Packungsbeilage.

Beantwortet durch das Experten-Team von pharmaphant.de - apotheke, so individuell wie ich.

Kann die Einnahme von HERZASS-ratiopharm 50 mg mit anderen Medikamenten interagieren?

Ja, HERZASS-ratiopharm 50 mg kann Wechselwirkungen mit verschiedenen anderen Medikamenten haben, einschließlich Blutverdünnern, entzündungshemmenden Schmerzmitteln und einigen Antidepressiva. Es ist wichtig, dass Sie Ihren Arzt über alle Medikamente informieren, die Sie einnehmen, um mögliche Wechselwirkungen zu vermeiden.

Bitte lesen Sie vor der Einnahme/Anwendung sorgfältig die jeweils aktuelle Packungsbeilage.

Beantwortet durch das Experten-Team von pharmaphant.de - apotheke, so individuell wie ich.

Anwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach der Art der Beschwerden und/oder dem Verlauf der Erkrankung. Sie sollte deshalb in Absprache mit Ihrem Arzt festgelegt werden. Prinzipiell ist die Dauer der Anwendung zeitlich nicht begrenzt, das Arzneimittel kann daher längerfristig angewendet werden.

Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Schwindel, Ohrenklingen, Sehstörungen, Verwirrtheitszuständen sowie zu Atemstörungen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Bei instabiler Angina pectoris:
Erwachsene1 Tablette2 Tabletten pro Tagnach der Mahlzeit
Bei akutem Herzinfarkt:
Erwachsene1 Tablette2 Tabletten pro Tagnach der Mahlzeit
Zur Vorbeugung gegen einen Herzinfarkt:
Erwachsene1-2 Tabletten6 Tabletten pro Tagnach der Mahlzeit
Nach arteriellen gefäßchirurgischen Eingriffen:
Erwachsene1 Tablette2 Tabletten pro Tagnach der Mahlzeit
Bei Durchblutungsstörungen im Gehirn (Vorbeugung gegen Hirninfarkte):
Erwachsene1-2 Tabletten1-2 Tabletten pro Tagnach der Mahlzeit
Anwendungsgebiete
Das Arzneimittel eignet sich nicht zur Behandlung von Schmerzzuständen.
- Blutverdünnung (Hemmung der Thrombozytenaggregation, d.h. der Verklebung der Blutplättchen), wenn Folgendes vorliegt:
   - Vorbeugung und Langzeitbehandlung einer Angina pectoris (Hauptbeschwerde bei einer koronaren Herzkrankheit)
   - Akuter Herzinfarkt
   - Vorbeugung gegen einen Herzinfarkt
   - Zustand nach arteriellen gefäßchirurgischen Eingriffen
   - Durchblutungsstörungen im Gehirn (Vorbeugung gegen Hirninfarkte)
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff wirkt schmerzstillend, fiebersenkend und entzündungshemmend zugleich. Er blockiert die Bildung bestimmter Botenstoffe im Körper, so genannte Prostaglandine. Diese sind an der Entstehung von Schmerzen, Fieber und Entzündungen wesentlich beteiligt.
Auch die Blutgerinnung wird durch Acetylsalicylsäure beeinflusst. Die Substanz verhindert, dass die Blutplättchen (Thrombozyten) zusammenklumpen und verbessert so die Fließfähigkeit des Blutes.
Zusammensetzung
bezogen auf 1 Tablette
50 mg Acetylsalicylsäure
+ Maisstärke
+ Cellulose, mikrokristalline
+ Cellulosepulver
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Geschwüre im Verdauungstrakt, wie
- Erhöhte Blutungsneigung
- Nierenversagen
- Leberversagen

Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Asthma bronchiale
- Herzschwäche
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Neigung zu Gichtanfällen

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Für diese Altersgruppe liegen keine Dosierungsangaben vor.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Sodbrennen
- Übelkeit
- Erbrechen
- Durchfälle
- Bauchschmerzen
- Mikroblutungen (kaum sichtbare oder bemerkbare Blutungen aus kleinsten Gefäßen), vor allem im Magen-Darm-Bereich
- Geschwüre im Verdauungstrakt, die sehr selten auch durchbrechen können
- Magenblutungen, meist erkennbar am schwarzen Stuhl, bei Auftreten bitte sofort einen Arzt aufsuchen; in seltenen Fällen können die Blutungen zu einer Blutarmut führen.
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen darf das Arzneimittel nur auf ärztliche Anweisung gegeben werden. Es kann zu einem so genannten Reye-Syndrom kommen, eine seltene, aber lebensbedrohliche Erkrankung, bei der es zu lang anhaltendem Erbrechen kommt.
- Vorsicht: Patienten mit Nasenpolypen, chronischen Atemwegsinfektionen, Asthma oder mit Neigung zu allergischen Reaktionen wie z.B. Heuschnupfen: Bei Ihnen kann das Arzneimittel einen Asthmaanfall oder eine starke allergische Hautreaktion auslösen. Fragen Sie daher vor der Anwendung Ihren Arzt.
- Geben Sie vor einer Operation - dazu zählen auch kleinere Eingriffe wie z.B. das Ziehen eines Zahnes - die Einnahme/Anwendung des Arzneimittels an, da die Blutungszeit verlängert sein kann.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
- Alkoholgenuss soll während einer Dauerbehandlung möglichst vermieden werden. Gelegentlicher Alkoholkonsum in kleinen Mengen ist erlaubt, aber nicht zusammen mit dem Medikament.

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Bei Tierarzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.

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