Mebeverin

Synthetische Anticholinergika - Ester mit tertiaeren Aminogruppen

Mebeverin: Ein Wirkstoff zur Linderung von Darmbeschwerden

Mebeverin ist ein Arzneistoff, der vorrangig in der Behandlung von funktionellen Darmstörungen wie dem Reizdarmsyndrom eingesetzt wird. Es handelt sich um ein spasmolytisches Medikament, das heißt, es wirkt entspannend auf die glatte Muskulatur des Darms und lindert so Krämpfe und Schmerzen. Im Folgenden werden die verschiedenen Aspekte von Mebeverin detailliert erläutert, um sowohl Fachpersonen als auch Laien einen umfassenden Überblick zu geben.

Indikationen: Wann wird Mebeverin angewendet?

Mebeverin wird hauptsächlich zur Behandlung von Symptomen des Reizdarmsyndroms (RDS) verschrieben. Zu diesen Symptomen zählen:

  • Abdominale Schmerzen und Krämpfe
  • Blähungen und Völlegefühl
  • Veränderte Stuhlgewohnheiten (wie Durchfall oder Verstopfung)

Des Weiteren kann Mebeverin auch bei anderen funktionellen Darmbeschwerden eingesetzt werden, die mit einer gestörten Darmbeweglichkeit einhergehen.

Wirkmechanismus: Wie wirkt Mebeverin?

Mebeverin wirkt direkt auf die glatte Muskulatur des Darms, indem es die Calciumkanäle blockiert und dadurch die Muskelkontraktionen hemmt. Dies führt zu einer Entspannung der Muskulatur und einer Reduktion der Darmkrämpfe. Der Wirkstoff hat keinen Einfluss auf die normale Darmbeweglichkeit, was bedeutet, dass die Verdauung nicht beeinträchtigt wird.

Dosierung und Anwendung

Die Dosierung von Mebeverin ist individuell und sollte von einem Arzt oder einer Ärztin festgelegt werden. Üblicherweise wird Mebeverin in Form von Tabletten oder Kapseln verabreicht, die zwei- bis dreimal täglich vor den Mahlzeiten eingenommen werden. Es ist wichtig, die Anweisungen der Fachpersonen genau zu befolgen und die Medikation nicht eigenmächtig zu ändern.

Mögliche Nebenwirkungen und Kontraindikationen

Mebeverin ist im Allgemeinen gut verträglich. Gelegentlich können jedoch Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Verstopfung oder allergische Reaktionen auftreten. Bei Auftreten von schweren allergischen Reaktionen sollte sofort ein Arzt oder eine Ärztin konsultiert werden. Mebeverin sollte nicht eingenommen werden, wenn eine Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff bekannt ist oder bei bestimmten Erkrankungen wie Darmverschluss oder Myasthenia gravis.

Interaktionen mit anderen Medikamenten

Obwohl Mebeverin nur geringfügig mit anderen Medikamenten interagiert, ist es wichtig, den behandelnden Arzt oder die Ärztin sowie Apotheker*innen über alle eingenommenen Medikamente zu informieren. Dies schließt verschreibungspflichtige und nicht verschreibungspflichtige Medikamente sowie pflanzliche Präparate und Nahrungsergänzungsmittel ein.

Schwangerschaft und Stillzeit

Die Sicherheit von Mebeverin während der Schwangerschaft und Stillzeit ist nicht vollständig geklärt. Daher sollte der Einsatz nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung durch einen Arzt oder eine Ärztin erfolgen. Schwangere und stillende Frauen sollten vor der Einnahme von Mebeverin ihren Arzt oder ihre Ärztin konsultieren.

Umgang mit vergessenen Dosen und Überdosierung

Wenn eine Dosis vergessen wurde, sollte diese eingenommen werden, sobald es bemerkt wird, es sei denn, es ist fast Zeit für die nächste Dosis. In diesem Fall sollte die vergessene Dosis ausgelassen und der normale Dosierungsplan fortgesetzt werden. Eine doppelte Dosis sollte nicht eingenommen werden, um eine vergessene Dosis nachzuholen. Bei Verdacht auf eine Überdosierung ist umgehend ärztliche Hilfe erforderlich.

Wichtige Hinweise zur Lagerung und Entsorgung

Mebeverin sollte bei Raumtemperatur gelagert und vor Feuchtigkeit und direktem Licht geschützt werden. Medikamente sollten nicht über das Ablaufdatum hinaus verwendet werden und müssen gemäß den lokalen Vorschriften entsorgt werden. Apotheker*innen können Ratschläge zur sicheren Entsorgung von Medikamenten geben.

Kommunikation mit Fachpersonen

Bei Fragen zur Anwendung, Nebenwirkungen oder anderen Aspekten von Mebeverin sollten Patient*innen nicht zögern, ihren Arzt oder ihre Ärztin oder Apotheker*innen zu konsultieren. Eine offene Kommunikation ist entscheidend, um eine sichere und effektive Behandlung zu gewährleisten.

Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Bei Tierarzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.

1 Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers (UVP)

2 Apothekenverkaufspreis (AVP). Der AVP ist keine unverbindliche Preisempfehlung der Hersteller. Der AVP ist ein von den Apotheken selbst in Ansatz gebrachter Preis für rezeptfreie Arzneimittel, der in der Höhe dem für Apotheken verbindlichen Arzneimittel Abgabepreis entspricht, zu dem eine Apotheke in bestimmten Fällen (z.B. bei Kindern unter 12 Jahren) das Produkt mit der gesetzlichen Krankenversicherung abrechnet.
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