Andere Mittel bei peptischem Ulkus und gastrooesophagealer Refluxkrankheit

Andere Mittel bei peptischem Ulkus und gastrooesophagealer Refluxkrankheit

Therapeutische Strategien bei peptischem Ulkus und GERD

Pathophysiologie und Symptomatik

Ein peptisches Ulkus ist eine Wunde oder ein Geschwür in der Magenschleimhaut oder im oberen Teil des Dünndarms, bekannt als Zwölffingerdarm. Die gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD), auch bekannt als Sodbrennen oder Refluxösophagitis, ist eine Erkrankung, bei der Magensäure regelmäßig in die Speiseröhre zurückfließt und dort zu Entzündungen führen kann. Beide Erkrankungen können ähnliche Symptome wie Schmerzen im Oberbauch, Sodbrennen, Aufstoßen, Übelkeit und gelegentliches Erbrechen verursachen. Bei GERD können auch Symptome wie Heiserkeit, chronischer Husten oder Asthma auftreten.

Standardtherapie und ihre Grenzen

Die Standardtherapie für diese Erkrankungen umfasst in der Regel Protonenpumpeninhibitoren (PPIs) und h3-Rezeptor-Antagonisten, welche die Magensäureproduktion reduzieren, sowie Antazida, die die Magensäure neutralisieren. Antibiotika werden bei durch Helicobacter pylori verursachten Ulzera eingesetzt. Trotz der Wirksamkeit dieser Medikamente gibt es Patient*innen, die entweder nicht ausreichend darauf ansprechen oder Nebenwirkungen erfahren, was die Suche nach alternativen Behandlungsmethoden notwendig macht.

Alternative pharmakologische Ansätze

Alternative Medikamente umfassen Wirkstoffe wie Sucralfat, welches eine schützende Barriere auf dem Ulkus bildet, oder Prokinetika wie Metoclopramid, die die Magenentleerung beschleunigen und den Reflux verringern können. Auch Alginat-basierte Präparate, die eine schützende Schicht über dem Mageninhalt bilden und so den Reflux in die Speiseröhre vermindern, werden eingesetzt.

Nicht-pharmakologische Behandlungsoptionen

Neben Medikamenten spielen auch nicht-pharmakologische Ansätze eine wichtige Rolle. Dazu gehören diätetische Maßnahmen wie die Vermeidung von Nahrungsmitteln, die den Reflux verstärken können (z.B. fettige Speisen, Kaffee, Alkohol), das Einhalten kleinerer Mahlzeiten und das Vermeiden von späten Mahlzeiten vor dem Schlafengehen. Gewichtsreduktion bei Übergewicht und das Hochstellen des Kopfendes des Bettes können ebenfalls hilfreich sein. Raucher*innen wird zudem geraten, das Rauchen aufzugeben, da Nikotin die Symptome verschlimmern kann.

Psychosomatische und komplementäre Therapieansätze

Stressmanagement und psychologische Unterstützung können bei der Bewältigung von GERD und peptischem Ulkus hilfreich sein, da Stress die Symptome verschlimmern kann. Komplementäre Therapien wie Akupunktur, bestimmte Kräuterzusätze und Probiotika werden ebenfalls untersucht, wobei die wissenschaftliche Evidenz für ihre Wirksamkeit variiert und eine individuelle Beratung durch Ärzt*innen oder Apotheker*innen empfohlen wird.

Chirurgische Interventionen

In schweren Fällen oder wenn langfristige Medikamenteneinnahme nicht gewünscht ist, können chirurgische Verfahren wie die Fundoplikatio, bei der der untere Teil der Speiseröhre enger gemacht wird, um den Reflux zu verhindern, in Betracht gezogen werden. Solche Verfahren sind jedoch mit eigenen Risiken verbunden und erfordern eine sorgfältige Abwägung und Diskussion mit dem Behandlungsteam.

Interdisziplinäre Betreuung und individuelle Therapieplanung

Die Behandlung von peptischem Ulkus und GERD erfordert oft einen interdisziplinären Ansatz, der Gastroenterolog*innen, Chirurg*innen, Ernährungsberater*innen, Psycholog*innen und Apotheker*innen einschließen kann. Eine individuelle Therapieplanung, die auf die spezifischen Bedürfnisse und Umstände der Patient*innen abgestimmt ist, ist entscheidend für den Behandlungserfolg. Patient*innen sollten ermutigt werden, aktiv an ihrer Behandlung teilzunehmen und alle Bedenken oder Fragen mit ihrem Behandlungsteam zu besprechen.

Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Bei Tierarzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.

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