Carbazochrom

Andere systemische Hämostatika

Carbazochrom: Ein Wirkstoff zur Behandlung von Blutungsstörungen

Carbazochrom, auch bekannt unter dem Namen Adrenochrome Monosemicarbazone, ist ein hämostatisches Medikament, das in der Medizin zur Behandlung von Blutungsstörungen eingesetzt wird. Es ist ein Derivat des Adrenochroms und wirkt durch die Förderung der Blutgerinnung und die Stabilisierung der Blutgefäßwände. Dieser Text bietet einen umfassenden Überblick über Carbazochrom, seine Anwendungsgebiete, Wirkungsweise, mögliche Nebenwirkungen und weitere relevante Informationen für Patient*innen.

Anwendungsgebiete von Carbazochrom

Carbazochrom wird vor allem in folgenden Bereichen eingesetzt:

  • Kapillarblutungen: Zur Behandlung von Blutungen, die durch eine gestörte Funktion der kleinsten Blutgefäße (Kapillaren) verursacht werden.
  • Chirurgische Eingriffe: Zur Verringerung des Blutungsrisikos bei Operationen.
  • Blutergüsse und Schwellungen: Zur Reduktion von Hämatomen und Ödemen nach Verletzungen oder chirurgischen Eingriffen.
  • Menorrhagie: Bei starken Menstruationsblutungen kann Carbazochrom zur Reduktion der Blutungsmenge beitragen.

Die Anwendung von Carbazochrom sollte stets nach Rücksprache mit einer Ärztin oder einem Arzt erfolgen. Auch Apotheker*innen können beratend zur Seite stehen und wichtige Informationen zur korrekten Anwendung und Dosierung geben.

Wirkungsweise von Carbazochrom

Carbazochrom wirkt auf zwei Hauptweisen:

  1. Es fördert die Blutgerinnung, indem es die Aggregation von Blutplättchen unterstützt, was zu einer schnelleren Bildung eines Blutpfropfes führt.
  2. Es stärkt die Kapillarwände, indem es die Permeabilität der Blutgefäße verringert und somit das Austreten von Blut verhindert.

Die Kombination dieser Wirkmechanismen macht Carbazochrom zu einem effektiven Mittel zur Kontrolle von Blutungen.

Mögliche Nebenwirkungen und Vorsichtsmaßnahmen

Wie bei jedem Medikament können auch bei der Einnahme von Carbazochrom Nebenwirkungen auftreten. Zu den möglichen Nebenwirkungen gehören:

  • Allergische Reaktionen
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Schwindelgefühle
  • Kopfschmerzen
  • Leberfunktionsstörungen

Es ist wichtig, dass Patient*innen vor der Einnahme von Carbazochrom ihre medizinische Vorgeschichte mit einer Ärztin oder einem Arzt besprechen, insbesondere wenn sie an Lebererkrankungen leiden oder andere Medikamente einnehmen. Apotheker*innen können ebenfalls wichtige Hinweise zur Verträglichkeit und Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten geben.

Verabreichung und Dosierung

Die Dosierung von Carbazochrom ist individuell und hängt von der Art und Schwere der Blutungsstörung ab. Die Verabreichung erfolgt in der Regel oral in Form von Tabletten oder lokal als Salbe. Die genaue Dosierung und Anwendungsdauer sollte von einer Ärztin oder einem Arzt festgelegt werden. Apotheker*innen können bei der korrekten Handhabung des Medikaments behilflich sein und Fragen zur Einnahme beantworten.

Interaktionen mit anderen Medikamenten

Carbazochrom kann Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten haben, was die Wirksamkeit des Wirkstoffs beeinflussen oder das Risiko von Nebenwirkungen erhöhen kann. Es ist daher wichtig, dass Patient*innen alle Medikamente, die sie einnehmen, einschließlich rezeptfreier Präparate und Nahrungsergänzungsmittel, mit ihrer Ärztin oder ihrem Arzt oder Apotheker*in besprechen.

Wichtige Hinweise für Patient*innen

Bei der Anwendung von Carbazochrom sollten Patient*innen folgende Punkte beachten:

  • Die Anweisungen der Ärztin oder des Arztes genau befolgen.
  • Bei Auftreten von Nebenwirkungen sofort medizinische Hilfe in Anspruch nehmen.
  • Die empfohlene Dosierung nicht überschreiten.
  • Das Medikament außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.
  • Bei Schwangerschaft oder Stillzeit vor der Einnahme Rücksprache mit einer Ärztin oder einem Arzt halten.

Die Einhaltung dieser Hinweise trägt dazu bei, die Sicherheit und Wirksamkeit der Behandlung mit Carbazochrom zu gewährleisten.

Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Bei Tierarzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.

1 Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers (UVP)

2 Apothekenverkaufspreis (AVP). Der AVP ist keine unverbindliche Preisempfehlung der Hersteller. Der AVP ist ein von den Apotheken selbst in Ansatz gebrachter Preis für rezeptfreie Arzneimittel, der in der Höhe dem für Apotheken verbindlichen Arzneimittel Abgabepreis entspricht, zu dem eine Apotheke in bestimmten Fällen (z.B. bei Kindern unter 12 Jahren) das Produkt mit der gesetzlichen Krankenversicherung abrechnet.
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