Lanadelumab

Mittel zur Behandlung des Hereditären Angioödems

Lanadelumab: Ein Durchbruch in der Behandlung von hereditärem Angioödem

Was ist Lanadelumab?

Lanadelumab ist ein humaner monoklonaler Antikörper, der für die Behandlung des hereditären Angioödems (HAE) entwickelt wurde, einer seltenen genetischen Erkrankung, die durch wiederkehrende Episoden von schweren Schwellungen charakterisiert ist. Diese Schwellungen können verschiedene Körperbereiche betreffen, einschließlich der Extremitäten, des Gesichts, des Magen-Darm-Trakts und der Atemwege, was zu erheblichen Schmerzen und in schweren Fällen zu lebensbedrohlichen Atemwegsblockaden führen kann.

Wirkmechanismus von Lanadelumab

Lanadelumab wirkt, indem es die Aktivität eines Enzyms namens Plasmakallikrein hemmt. Bei Personen mit HAE ist die Aktivität dieses Enzyms aufgrund eines genetischen Defekts erhöht, was zu einer übermäßigen Produktion von Bradykinin führt, einem Peptid, das für die Entstehung der Schwellungen verantwortlich ist. Durch die Bindung an Plasmakallikrein verhindert Lanadelumab die Freisetzung von Bradykinin, wodurch die Häufigkeit und Schwere der Schwellungsattacken reduziert werden.

Anwendungsgebiete und Effektivität

Lanadelumab ist für die prophylaktische Behandlung von HAE bei Patientinnen und Patienten ab 12 Jahren zugelassen. Klinische Studien haben gezeigt, dass Lanadelumab die Frequenz von HAE-Attacken signifikant reduzieren kann, was zu einer verbesserten Lebensqualität für Betroffene führt. Es wird subkutan verabreicht, was bedeutet, dass es unter die Haut injiziert wird, und es hat den Vorteil, dass es nur alle zwei Wochen verabreicht werden muss.

Verabreichung und Dosierung

Die Standarddosierung von Lanadelumab ist eine subkutane Injektion von 300 mg alle zwei Wochen. Die Injektionen können nach einer entsprechenden Schulung durch medizinisches Fachpersonal auch von den Patientinnen und Patienten selbst oder von einer Betreuungsperson zu Hause durchgeführt werden. Es ist wichtig, dass die Anwendung gemäß den Anweisungen der Ärztinnen und Ärzte oder Apothekerinnen und Apotheker erfolgt, um die Wirksamkeit des Medikaments zu gewährleisten und Nebenwirkungen zu minimieren.

Mögliche Nebenwirkungen und Sicherheitshinweise

Wie bei allen Medikamenten kann auch die Behandlung mit Lanadelumab Nebenwirkungen haben. Die häufigsten Nebenwirkungen sind Reaktionen an der Injektionsstelle, wie Schmerzen, Rötungen und Schwellungen. Andere mögliche Nebenwirkungen umfassen Kopfschmerzen, Schwindel und Hautausschlag. Schwerwiegende allergische Reaktionen sind selten, aber Patientinnen und Patienten sollten über die Anzeichen einer solchen Reaktion informiert sein und sofort medizinische Hilfe suchen, falls diese auftreten.

Interaktionen mit anderen Medikamenten

Es gibt bisher keine bekannten Wechselwirkungen von Lanadelumab mit anderen Medikamenten. Dennoch ist es wichtig, dass die behandelnden Ärztinnen und Ärzte sowie Apothekerinnen und Apotheker über alle Medikamente, Nahrungsergänzungsmittel und pflanzlichen Präparate informiert werden, die von den Patientinnen und Patienten eingenommen werden. Dies stellt sicher, dass mögliche Wechselwirkungen frühzeitig erkannt und entsprechend gehandhabt werden können.

Überwachung und Nachsorge

Die Behandlung mit Lanadelumab erfordert regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen, um die Wirksamkeit und Verträglichkeit des Medikaments zu überwachen. Ärztinnen und Ärzte sowie Apothekerinnen und Apotheker spielen eine wichtige Rolle bei der Aufklärung der Patientinnen und Patienten über die korrekte Anwendung und Lagerung des Medikaments sowie bei der Überwachung auf Nebenwirkungen und die Anpassung der Behandlung bei Bedarf.

Zugang und Kostenerstattung

Die Verfügbarkeit und Kostenerstattung von Lanadelumab kann je nach Land und Krankenversicherung variieren. Patientinnen und Patienten sollten sich an ihre Krankenversicherung oder an eine spezialisierte Beratungsstelle wenden, um Informationen über die Erstattungsfähigkeit und mögliche Zuzahlungen zu erhalten. Ärztinnen und Ärzte sowie Apothekerinnen und Apotheker können ebenfalls Unterstützung bei der Navigation durch das Gesundheitssystem bieten und helfen, Zugang zu diesem wichtigen Medikament zu erhalten.

Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Bei Tierarzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.

1 Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers (UVP)

2 Apothekenverkaufspreis (AVP). Der AVP ist keine unverbindliche Preisempfehlung der Hersteller. Der AVP ist ein von den Apotheken selbst in Ansatz gebrachter Preis für rezeptfreie Arzneimittel, der in der Höhe dem für Apotheken verbindlichen Arzneimittel Abgabepreis entspricht, zu dem eine Apotheke in bestimmten Fällen (z.B. bei Kindern unter 12 Jahren) das Produkt mit der gesetzlichen Krankenversicherung abrechnet.
Im Gegensatz zum AVP ist die gebräuchliche UVP eine Empfehlung der Hersteller.

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