Berotralstat

Mittel zur Behandlung des Hereditären Angioödems

Verständnis und Anwendung von Berotralstat

Indikationen von Berotralstat

Berotralstat ist ein Medikament, das zur Vorbeugung von Attacken bei hereditärem Angioödem (HAE) eingesetzt wird. HAE ist eine seltene genetische Erkrankung, die durch wiederkehrende Episoden von schweren Schwellungen (Ödemen) gekennzeichnet ist. Diese Schwellungen können verschiedene Körperteile betreffen, einschließlich der Extremitäten, des Gesichts, des Darms und der Atemwege. Ohne angemessene Behandlung können diese Attacken nicht nur schmerzhaft und einschränkend sein, sondern auch lebensbedrohlich, insbesondere wenn die Atemwege betroffen sind.

Wirkmechanismus von Berotralstat

Berotralstat wirkt, indem es die Aktivität des Enzyms Plasma-Kallikrein hemmt. Plasma-Kallikrein spielt eine zentrale Rolle bei der Entstehung von HAE-Attacken, da es die Bildung von Bradykinin fördert, einem Peptid, das für die Erweiterung von Blutgefäßen und die Entstehung von Schwellungen verantwortlich ist. Durch die Hemmung dieses Enzyms kann Berotralstat die Produktion von Bradykinin reduzieren und somit die Häufigkeit und Schwere von HAE-Attacken verringern.

Pharmakokinetik und Dosierung

Berotralstat wird oral eingenommen und ist als Kapsel verfügbar. Es wird täglich eingenommen, um einen kontinuierlichen Schutz gegen HAE-Attacken zu bieten. Die Dosierung von Berotralstat muss individuell angepasst werden, basierend auf der Verträglichkeit und dem Ansprechen des Patienten oder der Patientin auf die Behandlung. Ärztinnen und Ärzte sowie Apothekerinnen und Apotheker können hierbei beraten und die optimale Dosierung festlegen.

Sicherheit und Nebenwirkungen

Wie bei allen Medikamenten kann auch die Einnahme von Berotralstat Nebenwirkungen verursachen. Zu den häufigsten Nebenwirkungen gehören Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Durchfall und Bauchschmerzen. Weniger häufig können auch ernstere Nebenwirkungen auftreten, wie allergische Reaktionen. Es ist wichtig, dass Patientinnen und Patienten alle ungewöhnlichen Symptome oder Nebenwirkungen ihrer Ärztin oder ihrem Arzt oder der Apothekerin oder dem Apotheker melden.

Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten

Berotralstat kann Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten haben, was die Wirksamkeit von Berotralstat oder der anderen Medikamente beeinträchtigen kann. Es ist entscheidend, dass Patientinnen und Patienten ihre Ärztin oder ihren Arzt sowie Apothekerinnen und Apotheker über alle Medikamente, Nahrungsergänzungsmittel und pflanzlichen Präparate informieren, die sie einnehmen.

Überwachung und Management während der Behandlung

Während der Behandlung mit Berotralstat ist eine regelmäßige Überwachung notwendig, um die Wirksamkeit und Sicherheit der Therapie zu gewährleisten. Dies kann Blutuntersuchungen umfassen, um die Leberfunktion zu überwachen, da Berotralstat die Leberenzyme beeinflussen kann. Patientinnen und Patienten sollten eng mit ihren Ärztinnen und Ärzten sowie Apothekerinnen und Apothekern zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass das Medikament wie vorgesehen wirkt und um mögliche Risiken zu minimieren.

Wichtige Hinweise für Patientinnen und Patienten

Es ist wichtig, dass Patientinnen und Patienten die Anweisungen für die Einnahme von Berotralstat genau befolgen und das Medikament nicht ohne Rücksprache mit einer Ärztin oder einem Arzt absetzen. Sie sollten sich auch bewusst sein, dass Berotralstat nicht zur Behandlung akuter HAE-Attacken vorgesehen ist und dass sie für solche Fälle einen Notfallplan haben sollten. Zudem sollten Patientinnen und Patienten ihre Ärztinnen und Ärzte über ihre gesamte medizinische Vorgeschichte, einschließlich aller Allergien und bestehenden Gesundheitsprobleme, informieren.

Unterstützung und Beratung

Für weitere Informationen und Unterstützung können sich Patientinnen und Patienten an ihre Ärztinnen und Ärzte oder Apothekerinnen und Apotheker wenden. Diese Fachpersonen können individuelle Beratung bieten und helfen, einen Behandlungsplan zu erstellen, der auf die spezifischen Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten zugeschnitten ist.

Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Bei Tierarzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker.

1 Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers (UVP)

2 Apothekenverkaufspreis (AVP). Der AVP ist keine unverbindliche Preisempfehlung der Hersteller. Der AVP ist ein von den Apotheken selbst in Ansatz gebrachter Preis für rezeptfreie Arzneimittel, der in der Höhe dem für Apotheken verbindlichen Arzneimittel Abgabepreis entspricht, zu dem eine Apotheke in bestimmten Fällen (z.B. bei Kindern unter 12 Jahren) das Produkt mit der gesetzlichen Krankenversicherung abrechnet.
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