Stark bis ins hohe Alter: Osteoporose effektiv bekämpfen

Osteoporose ist eine chronische Knochenerkrankung, die durch eine Verringerung der Knochenmasse und eine Verschlechterung der Knochenstruktur gekennzeichnet ist. Sie führt zu einer erhöhten Anfälligkeit für Knochenbrüche, insbesondere bei älteren Menschen und postmenopausalen Frauen.

In dieser Patienteninformation werden die Ursachen, Symptome, Diagnoseverfahren und therapeutischen Ansätze zur Prävention und Behandlung von Osteoporose dargestellt, um das Risiko von Knochenbrüchen zu reduzieren und die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern.

Symptome

Osteoporose ist oft als "stille Krankheit" bekannt, da sie im Frühstadium keine offensichtlichen Symptome zeigt und häufig erst nach dem Auftreten eines Knochenbruchs diagnostiziert wird. Dennoch gibt es einige Anzeichen und Symptome, die auf Osteoporose hindeuten können. Im Folgenden werden die häufigsten Symptome der Osteoporose beschrieben:

 

  • Schmerzen und Empfindlichkeit: Betroffene können anhaltende oder wiederkehrende Schmerzen in den Knochen oder Gelenken verspüren. Diese Schmerzen können durch normale Aktivitäten verursacht werden, die normalerweise keine Beschwerden verursachen würden.
  • Knochenbrüche: Osteoporose erhöht das Risiko für Knochenbrüche, insbesondere in den Wirbelkörpern, der Hüfte und den Handgelenken. Solche Brüche können durch minimale Belastungen oder Stürze ausgelöst werden, die bei gesunden Knochen keine Frakturen verursachen würden.
  • Höhenverlust: Im Laufe der Zeit kann Osteoporose zu einer Abnahme der Körpergröße führen, da die Wirbelkörper zusammengedrückt und deformiert werden. Dies kann zu einer gekrümmten Haltung oder einem Buckel (Kyphose) führen, wenn mehrere Wirbel betroffen sind.
  • Rückenschmerzen: Osteoporotische Veränderungen in der Wirbelsäule können zu Schmerzen im unteren oder mittleren Rückenbereich führen. Diese Schmerzen können durch Bewegung oder langes Stehen oder Sitzen verschlimmert werden.
  • Bewegungseinschränkungen: Osteoporose kann die Bewegungsfähigkeit einschränken, insbesondere nach Knochenbrüchen. Schmerzen und Schwäche in den betroffenen Knochen können die normale Bewegung erschweren und die Lebensqualität beeinträchtigen.


Es ist wichtig zu beachten, dass viele Menschen mit Osteoporose keine offensichtlichen Symptome haben, bis ein Knochenbruch auftritt. Daher ist es wichtig, sich auf Früherkennung und Prävention zu konzentrieren, insbesondere für Personen mit Risikofaktoren. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung können helfen, das Fortschreiten der Osteoporose zu verlangsamen und das Risiko von Knochenbrüchen zu reduzieren.

Häufigkeit

Osteoporose ist eine weit verbreitete Knochenerkrankung, die Millionen von Menschen weltweit betrifft. Schätzungen zufolge leiden etwa 200 Millionen Menschen an Osteoporose, wobei Frauen im Vergleich zu Männern stärker betroffen sind. Die Erkrankung wird bei etwa jeder dritten Frau und jedem fünften Mann im Alter von 50 Jahren und älter diagnostiziert. Die Prävalenz von Osteoporose steigt mit zunehmendem Alter, wobei das Risiko für Knochenbrüche bei älteren Menschen, insbesondere bei postmenopausalen Frauen, signifikant erhöht ist.

Angesichts der alternden Weltbevölkerung wird die Bedeutung der Osteoporose-Prävention und -Behandlung in den kommenden Jahren weiter zunehmen, um die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern und das Risiko von Knochenbrüchen zu reduzieren.

Osteoporose vorbeugen und behandeln

Verlauf

Osteoporose ist eine fortschreitende Knochenerkrankung, die sich über Jahre hinweg entwickeln kann. Im Anfangsstadium verläuft sie oft ohne offensichtliche Symptome, sodass Betroffene möglicherweise nicht wissen, dass sie erkrankt sind. Im Laufe der Zeit nimmt die Knochendichte ab und die Knochenstruktur verschlechtert sich, was zu einem erhöhten Risiko für Knochenbrüche führt.

Der Verlauf der Osteoporose kann von Person zu Person variieren und hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie dem Alter, Geschlecht, genetischen Faktoren und Lebensstil. Früherkennung und angemessene Behandlung können dazu beitragen, den Krankheitsverlauf zu verlangsamen und das Risiko von Knochenbrüchen zu verringern.

Ohne adäquate Behandlung kann Osteoporose fortschreiten und zu einer Reihe von Komplikationen führen, wie Knochenbrüchen, Schmerzen, eingeschränkter Mobilität und einer verminderten Lebensqualität. Insbesondere Knochenbrüche im Bereich der Wirbelsäule, Hüfte und Handgelenke sind von großer Bedeutung, da sie langfristige Beeinträchtigungen verursachen und das Risiko für weitere Frakturen erhöhen können.

Ursachen und Risikofaktoren

Osteoporose entsteht durch ein Ungleichgewicht im Knochenstoffwechsel, bei dem der Knochenabbau (Resorption) den Knochenaufbau (Bildung) übersteigt. Dies führt zu einer Verringerung der Knochenmasse und -festigkeit und erhöht das Risiko für Knochenbrüche. Verschiedene Faktoren können das Risiko, an Osteoporose zu erkranken, erhöhen.

Im Folgenden werden die Hauptursachen und Risikofaktoren für Osteoporose dargestellt:
1. Alter: Das Risiko, an Osteoporose zu erkranken, steigt mit zunehmendem Alter, da der natürliche Knochenabbau im Laufe der Zeit überwiegt und die Knochendichte abnimmt. Die Knochendichte erreicht im Allgemeinen ihren Höhepunkt im Alter von etwa 30 Jahren, nimmt danach jedoch allmählich ab.
2. Geschlecht: Frauen haben ein höheres Risiko, an Osteoporose zu erkranken als Männer, insbesondere nach der Menopause. Der Grund dafür ist der Rückgang der Östrogenspiegel, der den Knochenabbau beschleunigt und die Knochendichte verringert.
3. Genetik: Eine familiäre Vorgeschichte von Osteoporose oder Knochenbrüchen kann das Risiko einer Person erhöhen, an der Krankheit zu erkranken. Bestimmte Genvarianten können ebenfalls zur genetischen Anfälligkeit für Osteoporose beitragen.
4. Ethnische Zugehörigkeit: Osteoporose tritt häufiger bei Menschen kaukasischer oder asiatischer Abstammung auf. Menschen afrikanischer Abstammung haben im Allgemeinen eine höhere Knochendichte und ein geringeres Osteoporoserisiko.
5. Hormonelle Störungen: Bestimmte Hormonstörungen, wie Hyperthyreose, Hyperparathyreoidismus und Cushing-Syndrom, können das Risiko für Osteoporose erhöhen, indem sie den Knochenstoffwechsel beeinflussen.
6. Ernährungsmängel: Eine unzureichende Zufuhr von Kalzium und Vitamin D, die für den Knochenaufbau und die Knochengesundheit entscheidend sind, kann das Risiko für Osteoporose erhöhen.
7. Medikamente: Einige Medikamente können das Risiko für Osteoporose erhöhen, wie zum Beispiel Kortikosteroide, Antikoagulantien, Antikonvulsiva und Aromatasehemmer.
8. Lebensstilfaktoren: Rauchen, Alkoholkonsum, Bewegungsmangel und ein niedriges Körpergewicht sind Faktoren, die das Risiko für Osteoporose erhöhen können.
9. Medizinische Bedingungen: Verschiedene Krankheiten, wie rheumatoide Arthritis, entzündliche Darmerkrankungen, Zöliakie und chronische Nieren- oder Lebererkrankungen, können das Risiko für Osteoporose erhöhen.
Es ist wichtig, die individuellen Risikofaktoren für Osteoporose zu identifizieren, um gezielte präventive Maßnahmen zu ergreifen und das Fortschreiten der Krankheit zu verlangsamen oder sogar zu verhindern.

Hier sind einige präventive Ansätze und Empfehlungen zur Verringerung des Osteoporoserisikos:

  • Kalzium- und Vitamin-D-reiche Ernährung: Eine ausgewogene Ernährung, die reich an Kalzium und Vitamin D ist, fördert den Knochenaufbau und stärkt das Skelettsystem. Gute Kalziumquellen sind Milchprodukte, grünes Blattgemüse und kalziumangereicherte Lebensmittel. Vitamin D kann über die Haut durch Sonnenlicht aufgenommen und über fettreichen Fisch und angereicherte Lebensmittel eingenommen werden. Nahrungsergänzungsmittel können in Absprache mit dem Arzt eingenommen werden, wenn die Ernährung nicht ausreicht. Eine reine Kalzium-Substitution ist bei einem gleichzeitigen Mangel an Vitamin-D nicht sinnvoll, da die Knochen ohne Vitamin-D das Kalzium nicht verwerten können.
  • Regelmäßige Bewegung: Gewichttragende Übungen wie Gehen, Laufen, Tanzen und Krafttraining können die Knochendichte erhöhen und das Risiko für Osteoporose verringern. Es ist wichtig, Übungen auszuwählen, die den individuellen Fähigkeiten und Bedürfnissen entsprechen, um Verletzungen zu vermeiden.
  • Rauchentwöhnung und Alkoholkonsum in Maßen: Rauchen erhöht das Risiko für Osteoporose, während mäßiger Alkoholkonsum das Risiko nicht signifikant erhöht. Es ist jedoch ratsam, den Alkoholkonsum auf ein gesundes Maß zu beschränken.
  • Sturzprävention: Da Stürze eine Hauptursache für Knochenbrüche bei Personen mit Osteoporose sind, ist es wichtig, Maßnahmen zur Sturzprävention zu ergreifen. Dazu gehören das Beseitigen von Stolperfallen zu Hause, das Tragen rutschfester Schuhe und das Nutzen von Gehhilfen, falls erforderlich.
  • Medizinische Überwachung: Personen mit einem hohen Risiko für Osteoporose sollten regelmäßig ärztlich überwacht werden. Dies kann Knochendichtemessungen, Blutuntersuchungen und gegebenenfalls die Anpassung von Medikamenten oder die Verschreibung von spezifischen Osteoporose-Behandlungen umfassen.
  • Hormontherapie: In einigen Fällen kann eine Hormonersatztherapie (HRT) für postmenopausale Frauen oder andere hormonelle Behandlungen für bestimmte medizinische Bedingungen erwogen werden, um das Osteoporoserisiko zu verringern. Diese Entscheidung sollte in Absprache mit dem Arzt und unter Berücksichtigung möglicher Nebenwirkungen getroffen werden.

Durch die Identifizierung und das gezielte Ansprechen der individuellen Risikofaktoren für Osteoporose kann das Fortschreiten der Krankheit verlangsamt und das Risiko für Knochenbrüche und damit verbundene Komplikationen reduziert werden.

Diagnose

Die Diagnose von Osteoporose basiert auf einer Kombination von Anamnese, klinischer Untersuchung, Laboruntersuchungen und bildgebenden Verfahren. Diese diagnostischen Schritte ermöglichen es, das Ausmaß der Erkrankung, das Frakturrisiko und die individuellen Risikofaktoren zu ermitteln.

Im Folgenden werden die wichtigsten Methoden zur Diagnose von Osteoporose beschrieben:
1. Anamnese und klinische Untersuchung: Der Arzt wird zunächst eine gründliche Anamnese erheben, um Informationen über mögliche Risikofaktoren, Symptome, frühere Knochenbrüche und familiäre Vorgeschichte zu sammeln. Eine körperliche Untersuchung kann dazu beitragen, Symptome wie Schmerzen, eingeschränkte Beweglichkeit oder Anzeichen einer Wirbelsäulenverkrümmung (Kyphose) zu identifizieren.
2. Knochendichtemessung (DEXA-Scan): Die Dual-Energy-X-ray-Absorptiometrie (DEXA) ist der Goldstandard zur Messung der Knochendichte und zur Diagnose von Osteoporose. Die DEXA-Technologie verwendet Röntgenstrahlen, um die Menge an Kalzium und anderen Mineralien in den Knochen, insbesondere in der Wirbelsäule und Hüfte, zu messen. Die Ergebnisse werden als T-Wert angegeben, der die Abweichung der Knochendichte eines Patienten vom Durchschnittswert junger Erwachsener vergleicht. Ein T-Wert von -2,5 oder darunter deutet auf Osteoporose hin.
3. Laboruntersuchungen: Blut- und Urintests können helfen, andere Ursachen für Knochenschwäche auszuschließen und mögliche Risikofaktoren zu identifizieren. Laboruntersuchungen können Parameter wie Kalzium, Phosphat, Vitamin D, Parathormon und Nierenfunktion umfassen.
4. Röntgenaufnahmen: Obwohl Röntgenaufnahmen nicht direkt zur Diagnose von Osteoporose verwendet werden, können sie dazu beitragen, Knochenbrüche oder Anzeichen von Knochenschwund zu identifizieren. Frakturen oder Veränderungen in der Wirbelsäule können auf Osteoporose hindeuten und weitere Untersuchungen erfordern.
5. Frakturrisikobewertung: Die Beurteilung des individuellen Frakturrisikos ist ein wichtiger Schritt bei der Diagnose von Osteoporose. Ärzte können das 10-Jahres-Frakturrisiko unter Verwendung des FRAX-Scores berechnen, der Faktoren wie Alter, Geschlecht, Körpergewicht, Knochendichte, Rauchen und Alkoholkonsum berücksichtigt.

Nach der Diagnose von Osteoporose wird der Arzt eine individuelle Behandlungsstrategie entwickeln, die auf den spezifischen Bedürfnissen und Risikofaktoren des Patienten basiert. Dies kann Präventionsmaßnahmen, Medikamente zur Stärkung der Knochen und Rehabilitation bei Knochenbrüchen umfassen.

Behandlung

Die Behandlung von Osteoporose zielt darauf ab, das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen, das Risiko für Knochenbrüche zu verringern und die Lebensqualität der Betroffenen zu erhalten. Die Behandlungsstrategie hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie dem Schweregrad der Erkrankung, dem Alter und den individuellen Risikofaktoren des Patienten.

Im Folgenden werden die Hauptkomponenten einer umfassenden Osteoporose-Behandlung beschrieben:
1. Lebensstilmodifikationen: Eine gesunde Lebensweise ist entscheidend für die Prävention und Behandlung von Osteoporose. Dies umfasst eine ausgewogene Ernährung, die reich an Kalzium und Vitamin D ist, regelmäßige körperliche Aktivität, insbesondere gewichttragende Übungen, Rauchentwöhnung und mäßigen Alkoholkonsum. Sturzprävention durch Anpassungen in der häuslichen Umgebung und das Tragen von geeignetem Schuhwerk kann ebenfalls dazu beitragen, das Frakturrisiko zu verringern.
2. Medikamentöse Therapie: Es gibt verschiedene Medikamente, die zur Behandlung von Osteoporose eingesetzt werden können. Diese zielen darauf ab, den Knochenabbau zu verlangsamen, die Knochendichte zu erhöhen und das Frakturrisiko zu reduzieren. Zu den häufigsten Medikamenten gehören:
a. Bisphosphonate (z. B. Alendronat, Risedronat, Ibandronat, Zoledronsäure): Diese Medikamente hemmen den Knochenabbau und erhöhen die Knochendichte. Dabei ist eine wöchentliche, monatliche oder jährliche Applikation denkbar.
b. Denosumab: Ein monoklonaler Antikörper, der die Wirkung von RANK-Ligand blockiert, ein Protein, das an der Regulation des Knochenabbaus beteiligt ist.
c. Selektive Östrogenrezeptormodulatoren (SERMs) wie Raloxifen: Diese Medikamente wirken wie Östrogen auf die Knochen und reduzieren den Knochenabbau.
d. Teriparatid und Abaloparatid: Diese Medikamente sind Parathormonanaloga, die den Knochenaufbau stimulieren und die Knochendichte erhöhen.
e. Kalzitonin: Ein Hormon, das den Knochenabbau hemmt und bei der Behandlung von Osteoporose in der Wirbelsäule eingesetzt wird.
f. Hormonersatztherapie (HRT): Diese Therapie kann in einigen Fällen bei postmenopausalen Frauen zur Behandlung von Osteoporose eingesetzt werden, wobei die potenziellen Nebenwirkungen und Risiken berücksichtigt werden müssen.
3. Schmerzmanagement: Bei Schmerzen infolge von Osteoporose oder Knochenbrüchen kann der Arzt Schmerzmittel, wie nichtsteroidale entzündungshemmende Medikamente (NSAIDs) oder Paracetamol, verschreiben. Bei stärkeren Schmerzen können auch stärkere Schmerzmittel oder gezielte Injektionen in Betracht gezogen werden. Es ist wichtig, Schmerzmittel gemäß den Anweisungen des Arztes einzunehmen und mögliche Nebenwirkungen zu beachten.
4. Physiotherapie und Rehabilitation: Physiotherapie kann eine wichtige Rolle bei der Behandlung von Osteoporose und der Rehabilitation nach Knochenbrüchen spielen. Ein Physiotherapeut kann individuelle Übungsprogramme entwickeln, die darauf abzielen, Kraft, Beweglichkeit und Gleichgewicht zu verbessern, Schmerzen zu lindern und das Risiko von Stürzen zu reduzieren. Darüber hinaus kann eine Ergotherapie hilfreich sein, um bei Alltagsaktivitäten anzupassen und die Selbstständigkeit der Patienten zu fördern.
5. Chirurgische Interventionen: In einigen Fällen, insbesondere bei Knochenbrüchen, kann eine chirurgische Intervention erforderlich sein. Beispiele für solche Eingriffe sind die Kyphoplastie oder Vertebroplastie zur Stabilisierung von Wirbelkörperbrüchen oder Hüftprothesen bei Hüftfrakturen. Die Entscheidung für eine chirurgische Behandlung hängt von der Art der Fraktur, dem Allgemeinzustand des Patienten und anderen individuellen Faktoren ab.
6. Kontinuierliche Überwachung und Anpassung der Therapie: Die Behandlung von Osteoporose erfordert eine langfristige Betreuung und regelmäßige Überprüfung durch den behandelnden Arzt. Dazu gehören regelmäßige Knochendichtemessungen, Überwachung des Ansprechens auf die Behandlung und Anpassung der Therapie bei Bedarf. Es ist wichtig, dass Patienten ihre Medikamente und Änderungen des Lebensstils konsequent befolgen und eng mit ihrem Arzt zusammenarbeiten, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.


Die Behandlung von Osteoporose ist ein umfassender Prozess, der auf die individuellen Bedürfnisse und Risikofaktoren des Patienten abgestimmt ist.

Homöopathie bei Osteoporose: Eine natürliche Unterstützung

Osteoporose ist eine Erkrankung, bei der die Knochendichte abnimmt und die Knochen anfälliger für Brüche werden. Während es wichtig ist, den Ratschlag eines medizinischen Fachmanns zu befolgen und eine ausgewogene Ernährung sowie regelmäßige Bewegung sicherzustellen, gibt es auch verschiedene homöopathische Ansätze, die helfen können, die Symptome zu lindern und das Fortschreiten der Krankheit zu verlangsamen.

Die Homöopathie ist eine alternative medizinische Praxis, die auf dem Prinzip "Gleiches heilt Gleiches" basiert. Dabei werden stark verdünnte Substanzen verwendet, die bei gesunden Menschen Symptome hervorrufen würden, ähnlich denen, die die Krankheit verursacht.

Es gibt verschiedene homöopathische Mittel, die bei Osteoporose hilfreich sein könnten:

  • Calcarea phosphorica: Dieses Mittel wird oft bei Knochenschwäche empfohlen. Es kann insbesondere dann hilfreich sein, wenn der Knochenverlust aufgrund hormoneller Veränderungen, wie sie in der Menopause auftreten, beschleunigt wird.
  • Silicea: Silicea ist ein anderes häufig verwendetes Mittel bei Knochenerkrankungen. Es kann die Knochenstruktur stärken und zur Verbesserung der allgemeinen Gesundheit und des Wohlbefindens beitragen.
  • Symphytum: Bekannt als Beinwell, kann Symphytum bei der Heilung von Knochenbrüchen helfen und die Knochendichte verbessern.

Es ist wichtig zu beachten, dass die Homöopathie kein Ersatz für die konventionelle Medizin ist und ihre Wirkung von Mensch zu Mensch variieren kann. Während einige positive Erfahrungen mit homöopathischen Behandlungen gemacht haben, fehlt es noch an ausreichenden wissenschaftlichen Belegen, um deren Wirksamkeit definitiv zu bestätigen.

Falls Sie überlegen, homöopathische Mittel als Teil Ihrer Osteoporose-Therapie einzusetzen, ist es immer ratsam, vorab mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker zu sprechen. Sie können gemeinsam einen individuellen Behandlungsplan erstellen, der sowohl auf die Symptome der Osteoporose abzielt, als auch Ihre allgemeine Gesundheit und Lebensqualität verbessert.

Leben und Alltag

Osteoporose kann im Alltag einige Herausforderungen mit sich bringen, die jedoch durch bewusste Anpassungen und proaktive Maßnahmen gemeistert werden können. Menschen mit Osteoporose können trotz der Erkrankung ein erfülltes und aktives Leben führen.
Körperliche Aktivitäten müssen möglicherweise angepasst werden, um das Risiko von Stürzen und Knochenbrüchen zu minimieren. Hierbei ist es wichtig, auf sanftere, gewichttragende Übungen wie Gehen, Yoga oder Schwimmen umzusteigen, die die Knochengesundheit unterstützen, ohne das Verletzungsrisiko unnötig zu erhöhen.

Die Angst vor Stürzen und Verletzungen kann zu anfänglichen Unsicherheiten führen. Eine offene Kommunikation mit dem behandelnden Arzt und gegebenenfalls der Einbeziehung von Physiotherapeuten oder Ergotherapeuten kann jedoch dazu beitragen, diese Ängste abzubauen.

Emotionale Herausforderungen wie Angst oder Frustration sind normal und können durch den Aufbau eines soliden sozialen Unterstützungsnetzwerks aus Familie, Freunden oder Selbsthilfegruppen bewältigt werden. Professionelle Hilfe wie Psychotherapie oder Beratung kann ebenfalls dazu beitragen, eine positive Lebenseinstellung und ein verbessertes Selbstwertgefühl zu fördern.
Insgesamt ermöglicht die aktive Bewältigung der Herausforderungen im Alltag bei Osteoporose den Betroffenen, ihre Lebensqualität zu erhalten und ein erfülltes Leben zu führen, trotz der möglichen Einschränkungen. Offene Kommunikation, die Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsteam und die Anpassung an die individuellen Bedürfnisse sind entscheidend für den Umgang mit Osteoporose im täglichen Leben.

Quellen

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2. International Osteoporosis Foundation. (2021). What is Osteoporosis? Retrieved from https://www.iofbonehealth.org/what-is-osteoporosis [07.05.2023]
3. Mayo Clinic. (2021). Osteoporosis. Retrieved from https://www.mayoclinic.org/diseases-conditions/osteoporosis/symptoms-causes/syc-20351968 [07.05.2023]
4. National Osteoporosis Foundation. (2021). Treatment for Osteoporosis. Retrieved from https://www.nof.org/patients/treatment/ [07.05.2023]
5. World Health Organization. (2021). Osteoporosis. Retrieved from https://www.who.int/news-room/q-a-detail/osteoporosis [07.05.2023]

 

Häufige Fragen und FAQ´s

Frage 1: Was sind die ersten Anzeichen von Osteoporose?
Antwort: Die ersten Anzeichen von Osteoporose sind oft unspezifisch und können leicht übersehen werden. Dazu gehören Rückenschmerzen, Knochenschmerzen, ein leichterer Verlust von Körpergröße und eine abnehmende Körperhaltung. In fortgeschrittenen Fällen können Knochenbrüche ohne großen Aufprall auftreten. Es ist wichtig, bei Verdacht auf Osteoporose einen Arzt aufzusuchen, um eine frühzeitige Diagnose und Behandlung sicherzustellen.
Beantwortet durch das Experten-Team von pharmaphant.de - apotheke, so individuell wie ich.

Frage 2: Wie wird Osteoporose diagnostiziert?
Antwort: Die Diagnose von Osteoporose erfolgt in der Regel durch eine Knochendichtemessung (DEXA-Scan), bei der die Knochendichte an verschiedenen Stellen des Körpers gemessen wird. Blut- und Urintests können ebenfalls durchgeführt werden, um die Ursache der Osteoporose zu ermitteln und andere Erkrankungen auszuschließen.
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Frage 3: Welche Lebensstiländerungen sind bei Osteoporose empfehlenswert?
Antwort: Bei Osteoporose sind eine ausgewogene Ernährung reich an Kalzium und Vitamin D, regelmäßige körperliche Aktivität, Rauchverzicht und mäßiger Alkoholkonsum empfehlenswert. Außerdem sollten Sie Ihre häusliche Umgebung anpassen, um Stürze zu vermeiden und auf eine gute Kommunikation mit Ihrem Arzt achten.
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Frage 4: Welche Medikamente werden zur Behandlung von Osteoporose verschrieben?
Antwort: Die medikamentöse Behandlung von Osteoporose kann aus verschiedenen Medikamenten bestehen, darunter Bisphosphonate, Kalzium- und Vitamin-D-Präparate, Hormonersatztherapie (HRT) oder selektive Östrogenrezeptormodulatoren (SERMs). Die Wahl des Medikaments hängt von der individuellen Situation und den Bedürfnissen des Patienten ab.
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Frage 5: Wie kann ich mein Risiko für Osteoporose verringern?
Antwort: Um das Risiko für Osteoporose zu verringern, sollten Sie eine gesunde Ernährung einhalten, die reich an Kalzium und Vitamin D ist, regelmäß äßig körperliche Aktivitäten ausüben, auf ein gesundes Körpergewicht achten, das Rauchen einstellen und den Alkoholkonsum einschränken. Zudem ist es ratsam, regelmäßige Knochendichtemessungen durchführen zu lassen, insbesondere wenn Sie zu einer Risikogruppe gehören oder familiäre Vorgeschichte von Osteoporose haben.
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Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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